Ted
That's my scientist. (smiles sadly) We thought this might make things
a little easier for you.
Durch den Transport in eine fremde, sei es außerirdische, sei es
vorhistorische Welt, macht Science Fiction es möglich, ein Ausmaß an
melodramatischer Geste und sentimentaler Ergriffenheit zu inszenieren,
für die es im „realistischen“ Film keinen soziologischen Rückhalt mehr
gibt. Hier ist jene gefährliche Zone zu entdecken, wo das
„Re-Enactment“ von Szenen, Posen, Dialogen das Potential von Scheitern,
Lächerlichkeit, aber auch unerwarteter Größe zutage fördert, das in den
Genrefilmen bereitliegt. Die seltsame „Magie“ des Re-Enactment liegt ja
im historischen (und oft auch kulturellen, persönlichen, politischen,
kurz: existenziellen) Abgrund zwischen dem „Original“ und der
Rekonstruktion.
Das Pathosbüro entdeckt in einem seltsamen
Weltraumtanz, der in der deutschen sechziger Jahre Serie
„Raumpatrouille Orion“ einer Barszene zur Untermalung diente, die
komplexe Choreographie eines Zukunftsmenuetts. Andere Szenen beziehen
sich auf “Contact” (die Außerirdischen als Vater) und “Dune” (Der
Wüstenmessias und die Würmer).
pathosbüro Team:
Daniel Aschwanden Katherina Zakravsky Amanda Pina Cesary Tomaszievsky Sabile Rasiti
Und Gäste
Stefan Lutschinger Volker Gessendorfer
Sound: Brano Spaçek DJ. Özlem Sumerol
LABfactory Team:
Thomas J. Jelinek Harald Jokesch Gerhard Leixl Michael Loizenbauer Anne Möx Jaume Nualart u. A.